Ideentrichter für Gemeinden und Regionen

 

Ideentrichter, umgelegt auf Gemeinden und Regionen

Zuletzt haben wir in diesem Blog den Ideentrichter vorgestellt, ein Modell für Vorgangsweise und begleitende Methoden, um innerbetriebliche Innovationsprozesse einzuleiten. GEFA hat sich zuletzt mit der Frage beschäftigt, ob dieser „Ideentrichter“ auch auf Erneuerungsprozesse in Gemeinden und Regionen übertragen werden kann und erste Erfahrungen damit gesammelt.

Transfer-Problematik bei Gemeinden und Regionen

Im oben stehenden Bild ist die Struktur des erforderlichen Knowhow-Transfers schematisch dargestellt. Wie das Bild zeigt, handelt es sich hier entsprechend der Frascati-Definition um eine Aufgabenstellung im Bereich der experimentellen Entwicklung.

Aus dem Bild lassen sich unmittelbar zu klärende, unterschiedliche Transfer-Problematiken ableiten:

  • Die nur bedingte Vergleichbarkeit der Entscheidungskraft eines Geschäftsführers gegenüber
    jener des Bürgermeisters einer Gemeinde
  • Auslöser und die damit verbundene Motivation bezogen auf Ideen-Einbringung beim Unternehmensmitarbeiter anders gelagert als beim Gemeinde-/Regionsbürger.
  • Das Erkennen des direkten Nutzens durch Einbringung von Ideen ist ebenfalls stark
    unterschiedlich zu bewerten, je nachdem, ob es sich um ein Unternehmen, eine Gemeinde oder eine Region handelt.
  • Unter Beachtung dieser Transfer-Problematik sind Vorgehensweisen und Methoden, insbesondere auch im Bereich der Akquisition von Ideen-Bringern entsprechend adaptiv zu entwickeln. Die
    Zieldefinition ist insofern einheitlich, als es in beiden Bereichen darum geht, eine möglichst große
    Vielzahl von Ideen zu generieren.

 

GEFA – Denkmuster sprengen, fraktal denken!

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