Alte Industriestandorte neu gedacht – 3

Unsere fraktalen Analysen beinhalten alte Industriestandorte, die sich neu denken und positionieren müssen, wenn sie nicht von der Entwicklung überholt werden wollen. Ein solches Beispiel ist die Stadt Wiener Neustadt im niederösterreichischen Industrieviertel. Teil 1 unserer Analyse lesen Sie hier, Teil 2 hier.

Zuletzt haben wir festgestellt, dass sich bestimmte Themenbereiche, auf die Wiener Neustadt gesetzt hatte, in anderen europäischen Ländern erfolgreich entwickelt haben, insbesondere was den Transfer von Know how in die Unternehmen der Umfeldregion des Standortes betrifft. Für Wiener Neustadt trifft dies nicht in vollem Umfang zu.

Es muss jedoch der Fairness halber festgestellt werden, dass die Weiterentwicklung dieser Themenfelder auch durch die fehlende Interaktion der Standortakteure seine Ursache hatte. Trotz allem darf auch im internationalen Vergleich das, was in diesen Jahren in Wiener Neustadt entwickelt wurde, durchaus als erstaunliche Leistung gesehen werden. Das nachfolgende Bild zeigt als Beispiel die Landkarte der heimischen Kompetenzzentren, wo der Standort Wiener Neustadt auch einige Landes Hauptstädte überflügelt hat und bezogen auf die österreichischen K Zentren den Platz 4 einnehmen konnte.

Kompetenzzentren

Es gilt aber auch festzustellen, dass durch das ehemalige Ziel 1-Gebiet im Burgenland eine Vielzahl von Betriebsansiedelungen nicht in und um Wiener Neustadt stattgefunden sondern im nahen Umfeld. Dies auch deswegen, weil die Infrastrukturleistungen der Stadt Wiener Neustadt distanzmäßig problemlos genutzt werden konnten. Ähnliches kann auch für die Betriebsansiedlungen im Raum Weikersdorf festgestellt werden.

 

 

 

Fortsetzung folgt…

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