Alte Industriestandorte neu gedacht – 2

Unsere fraktalen Analysen beinhalten alte Industriestandorte, die sich neu denken und positionieren müssen, wenn sie nicht von der Entwicklung überholt werden wollen. Ein solches Beispiel ist die Stadt Wiener Neustadt im niederösterreichischen Industrieviertel. Teil 1 unserer Analyse lesen Sie hier.

Forschungs- und Technologiestadt

Mit der zunehmend aktiven Forschungspolitik des Landes Niederösterreich konnte Anfang der 1990er Jahre am Standort Wiener Neustadt mit der Gründung der Fachhochschule und des Technopol Wiener Neustadt ca. 10 Jahre später eine Trendwende zur bisherigen Politik eingeleitet werden. Es ist gelungen, in der Aufbauphase von 15 -20 Jahren Forschungsaktivitäten an die Stadt zu binden, die heute in Teilbereichen internationalen Standard aufweisen.

TechnologieDas Bild zeigt einige von vielen Mitte der 1990er Jahre entworfenen „Strategien“ der Entwicklung der Stadt Wiener Neustadt zu einer Forschungs-und Technologiestadt (2002 als Technopol bezeichnet). Bedauerlicherweise haben sich einige Themenfelder sich nicht – wie aus dem internationalen Trend erwartet – entwickelt.

Die Ursachen einer nicht optimalen Zielerreichung lagen ausschließlich in der nationalen Forschungspolitik oder – direkt ausgedrückt – in der unterkritischen Finanzierung vieler dieser Projekte und letztlich auch im Scheitern, dieses Thema im nicht extrem innovativen industriellen Umfeld zu positionieren.

Dies wären bezogen auf das Bild

  • das Projekt MST Factory
  • die Forschungsgruppe Methodische Produktentwicklung (MEPE)
  • die Kooperation der TU Wien mit der FH Wiener Neustadt im Themengebiet Mikromechatronik
  • das high tech Beratungszentrum im Thema Technologietransfer (TBZM, OGMS)

Für alle diese Fachgebiete kann nachgewiesen werden, dass sie sich in anderen europäischen Ländern erfolgreich entwickelt haben, insbesondere was den Transfer von Know how in die Unternehmen der Umfeldregion des Standortes betrifft.

 

Fortsetzung folgt…

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